LeseTheater

20160922_092245LeseTheater war ein voller Erfolg

Ein nicht alltägliches Erlebnis hatten die Schüler der Grundschule Cochem am Donnerstag in ihrem Mehrzweckraum gemacht. Dort empfing sie Michael Hain als Sheriff und führte die Kinder der 1. und 2. Klassen gedanklich in den Wilden Westen. Gemeinsam mit den Schülern erzählte er aus dem Buch: „Cowboy Klaus und der fiese Fränk“. Hierbei mussten einige Kinder als Kakteen oder prasselndes Lagerfeuer ihr Talent unter Beweis stellen. Aber auch die Hauptrollen wurden kurzerhand von den Kindern übernommen, sodass Cowboy Klaus, der fiese Räuber Fränk und auch deren Großmütter tatsächlich zum Leben erweckt wurden.

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Auch die beiden anderen Schuljahre durften ihre Lachmuskeln beim dem Stück „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ beanspruchen und erfuhren so einiges über den mutigen Tom und Frau Kümmelsaft, die auf Jagd nach dem schleimigen Gespenst im Keller gingen.

Mit seinem LeseTheater traf Michael Hain bei den Kindern voll ins Schwarze. Schnell hingen die Schüler an seinen Lippen und er hatte die volle Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Mit witzigen Äußerungen und Aufforderungen waren die gebannten Zuhörer extrem motiviert und vollends begeistert. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei unserem Förderverein bedanken, der den Kindern dieses tolle Erlebnis finanziert hat.

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Einschulung 2016

Hurra, ich bin ein Schulkind!

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurden in der Grundschule Cochem 29 aufgeregte Erstklässler von ihren neuen Mitschülern in Empfang genommen. Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Carmen Donhauser, sangen die Zweitklässler ein Lied, bei dem sie schweren Herzens ihre geliebten Fibelfiguren „Ela“ und „Alo“ an die künftigen Erstklasslehrerinnen übergaben. Anschließend gab es für die i-Dötzchen die Gelegenheit, sich beim Mitmachlied „Sieben Tomaten“ ein wenig aufzulockern, bevor es dann schließlich hieß, den Eltern für kurze Zeit den Rücken zu kehren und mit ihren Klassenlehrerinnen, Anna Ostermann und Simone Spies, in ihre Klassen zu gehen. Die Schultüte fest umklammernd heißt es nun: Hurra, ich bin ein Schulkind!

Schule wie vor 100 Jahren

Schule wie in der Kaiserzeit/ Historisches Rollenspiel im Museum
Am Montag, den 11.07.2016 fuhren die 3. Klassen der Grundschule Cochem ins Freilichtmuseum in Kommern, wo die Schüler eine Schulstunde wie zu Kaiser`s Zeiten erlebten.
Zunächst wurden sie von einem pensionierten Lehrer in der `Geschichtswerkstatt` des Museums begrüßt. Hier erfuhren die Schüler viel über das Leben der Kinder vor 100 Jahren.
Nachdem den Kindern die `Schul- und Klassenordnung`, die in der damaligen Zeit galten, erklärt wurden, ging es sehr diszipliniert zum Schulhaus. Das Klassenzimmer war eingerichtet wie vor 100 Jahren. Es gab 2 Sitzreihen und das Bild des Kaisers hing an der Wand.
Der Unterricht begann mit einer Deutschstunde. Die Schüler schrieben die Buchstaben der deutschen Schrift fein säuberlich mit Griffel auf Schiefertafeln. Danach folgte eine Rechenstunde, in der sie Aufgaben des  Einmaleins wiederholten und einige Aufgaben mit Hilfe des Rechenschiebers lösten. Bei jeder Antwort mussten sie aufstehen, aus der Bank treten und im vollständigen Satz antworten.
Zum Schluss der Stunde wurde noch das Kaiserlied eingeübt. Dabei wurden die Schüler vom Lehrer mit einem Harmonium begleitet.
Für die Kinder war es ein tolles Erlebnis und hat allen viel Spaß gemacht.
Anschließend gab es noch die Möglichkeit, sich einen Teil des Freilichtmuseums mit seinen vielen tollen Häusern und Einrichtungsgegenständen anzuschauen. 
Dieser erlebnisreiche Ausflug wird allen Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. 

Stolpersteine

Mit den beiden 4. Klassen der Grundschule als Paten haben wir drei Stolpersteine für die Familie Hein verlegt.

Unterstützt und beraten hat uns Frau Zimmer von der Kreisverwaltung. Sie hat Zugang zum Stadtarchiv und stattete uns mit sehr vielen Hintergrundinformationen aus. Sie besorgte uns alte Stadtpläne, Bauanträge, Telefonbücher, Ausschnitte aus Chroniken uvm.

Nach Sichtung der Unterlagen kamen wir zu dem Entschluss, folgendermaßen vorzugehen.

Ø Vorwissen der Kinder erfragen

Ø Elterninformation

Ø Einstieg in die Familiengeschichte der Fam. Hein

Ø Bildung von „Expertengruppen“

Ø Gruppenarbeiten

Ø Gegenseitiges Vorstellen der Ergebnisse der Gruppenarbeit

Ø Erstellen eines „Lapbooks“ zur Präsentation

Mit sehr großem Interesse gingen die Kinder an die Arbeit. Sie stellten uns viele Fragen, auf die wir auch nicht alle Antworten wussten. Für die Kinder wurde das Thema aber erst richtig greifbar, als wir herausgefunden hatten, wo das Haus der Familie Hein gestanden hatte.  Es war ganz in der Nähe der Schule, man kann die Reste noch hinter einem Zaun erkennen. Ganz deutlich ist noch der Anbau zu sehen, den wir auch auf den alten Bauplänen entdeckt hatten.

Mit jeder Stunde „verband“ uns mehr mit Fam. Hein. Wir fanden heraus, dass die Fam. sehr geachtet war, der Vater sogar Gründungsmitglied der Feuerwehr war, eine Goldene Hochzeit unter Anteilnahme der „ganzen Bevölkerung“ stattfand.

 

Doch wir stießen auch auf die Zeit der Zerstörung der Synagoge, der Einschränkung durch unmenschliche Verbote und schließlich der Flucht und Deportation.

An diesem Punkt mussten wir abwägen, was die Kinder in diesem Alter wissen sollten und ertragen können.

Wir benannten Flucht, Verschleppung und Tod, gingen aber nicht auf Einzelheiten ein.

Bei der Erstellung unseres „Lapbooks“ entschieden wir mit den Kindern gemeinsam, unsere Recherchen in zwei Abschnitte zu teilen; die gute Zeit der Familie Hein und die Flucht, Internierung und Tod.

Anschließend wurde besprochen, wer die einzelnen Ergebnisse bei der Präsentation vortragen sollte und fleißig geübt.

Am Tag der Verlegung selbst waren wir mit 44 Kindern vor Ort. Unser „Lapbook“ hatten wir an einem Kartenständer befestigt, so dass man eine bessere Sicht darauf hatte.

Nach der Ansprache des Landrates hielten die Kinder ihren Vortrag.

Zuerst schilderten sie die „gute“ Zeit der Familie Hein in Cochem und anschließend vermittelten sie anhand von „Verbotsschildern“ einen Eindruck von der „schlechten“ Zeit.

Ein Kind sagte: 28. November 1938

Ein zweites Kind: Juden dürfen keine Freibäder oder Hallenbäder mehr benutzen!

Ein drittes Kind: Das war gemein, sie waren ausgestoßen, die Kinder konnten sich nicht mehr mit ihren Freunden treffen…………

Weitere 6 Verbotstafeln wurden in dieser Weise vorgetragen.

Die Kinder waren mit großer Ernsthaftigkeit bei der Sache und selbst den örtlichen Politikern ging dieser Vortrag unter die Haut.

Der Landrat bedankte sich in seiner Ansprache sichtlich berührt bei den Kindern und Lehrerinnen und mahnte, auch in Zukunft dieses Thema nicht zu vergessen, sondern besonders durch das Einbeziehen von Kindern und Jugendlichen stets in Erinnerung zu halten.

Insgesamt kann ich sagen, dass wir zu jeder Zeit diese Aktion wieder unterstützen und auch im Unterricht wieder behandeln werden. Die Erfahrungen, die die Kinder, aber auch wir in dieser Zeit machten, sind wertvoll und sehr bereichernd. Ich hoffe, die Kinder werden sich auch später noch daran erinnern und die Denkanstöße und Erkenntnisse beeinflussen ihre spätere Meinungsbildung.

 

 

Sportfest 2016

Zum diesjährigen Vielseitigkeitswettbewerb trafen sich die Schüler der Grundschule Cochem mit ihren Lehrerinnen auf dem Sportplatz. Hier kämpften sie in gemischten Gruppen um die besten Platzierungen in den jeweiligen Disziplinen. 

Kleine Bilderstrecke wink

Zuerst hieß es aufwärmen!

Beim Hindernislauf wurde in zwei Staffeln gegeneinander gelaufen.

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Gespannt warteten alle auf die Siegerehrung… 

…und freuten sich riesig, wenn ihre Gruppe in einer Disziplin gewonnen hatte.